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Öffnungszeiten der Friedhofsverwaltung Kassel
Montag bis Freitag durchgehend 9.00 Uhr bis 15.30 Uhr
Mittwochs durchgehend von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Tannenheckerweg 6 - 34127 Kassel - Tel.: 0561 9 83 95-0
Fax: 0561 9 83 95-95
Anfahrt zum Hauptfriedhof: Tram Linie 1, 5
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Friedhofssatzung
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Für Bestattungsunternehmen:
Auftragsformular für Leistungen der Friedhofsverwaltung Kassel
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Neue Bestattungsregelung:
Auf den Friedhöfen
Bettenhausen und Harleshausen sowie Hauptfriedhof und Westfriedhof
können Personen bestattet werden, die den Wunsch haben in Kassel
beigesetzt zu werden.
Das heißt, alle außerhalb des Stadtgebietes Verstorbene
können auf den vorgenannten Friedhöfen bestattet werden.
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Friedhof Wehlheiden / Friedparkgräber:
Aufgrund des Beschlusses im Friedhofsausschuss am 07.11.2008 kann
das Gräberfeld 23 (früheres Reihengräberfeld) ab sofort
für Friedparkbestattungen genutzt werden, sofern ein aktueller
Sterbefall vorliegt.
Der Erwerb als Vorkauf auf diesem Gräberfeld ist derzeit nicht möglich.
Interessenten, die zu Lebzeiten ein Friedparkgrab auswählen
wollen, müssen auf den Hauptfriedhof bzw. Westfriedhof
ausweichen.
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Friedhofstaxi auf dem Hauptfriedhof
Winterpause:
Der Betrieb des Friedhofstaxis ist bis zum Frühjahr 2010 eingestellt.
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Veranstaltungen der Friedhofsverwaltung Kassel
Alle folgenden Führungen und Veranstaltungen sind kostenlos!
Anfahrt zum Hauptfriedhof: Tram Linie 1, 5 / Bus-Linie 27
Mehr Informationen: 0561 - 98395-0
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Führungstermine 2010
Tag Datum Zeit Thema Treffpunkt durch
Samstag 13.03.2010 14.00
Krematoriumsführung Kapellenvorplatz Hr.Hupfeld
-Haupteingang- Hr.Schütz
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Sonntag 28.03.2010 15.00 Führung
zu
Eingang Mom-
Hr.Heidrich
historischen Gräbern bachstraße
Sonntag 29.03.2010 15.00
Grabsymbolik
Eingang Mom-
Fr.Werner
bachstraße
Sonntag 18.04.2010 9.00
Vogelstimmen Eingang
Mom- Hr.Teubert
bachstraße
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Sonntag 18.04.2010 15.00
Brunnenführung Eingang Mom-
Fr.Kuhle
"Einblicke durch zwei Blicke" bachstraße
Hr.Pasche
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Donnerstag 22.04.2010 15.00 Die Welt der
Eingang Mom-
Frau Werner
Grabsymbole
bachstraße
Samstag 15.05.2010 14.00
Dendrologische Eingang Mom-
Herr Ebert
Führung
bachstraße
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Sonntag 16.05.2010
9.00 Vogelstimmen
Eingang Mom- Herr Teubert
bachstraße
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Montag 17.05.2010
16.00 Die Welt der
Eingang Mom- Frau Werner
Grabsymbole
bachstraße
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Samstag 29.05.2010 14.00
Krematorium
Kapellenvorplatz Herr Hupfeld
-Haupteingang-
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Sonntag 06.06.2010
15.00 Engelführung
Eingang Mom- Frau Kuhle
-Ein Engel steht
Dir zur Seite-
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Samstag 26.06.2010
17.00 Gedenken zur
Kapelle Haupt- Herr Damm,
Eröffnung des
friedhof und Oberst a.D.
Militärfriedhofes Militärfriedhof
Mittwoch 30.06.2010
15.00 Pflegelose Grab- Eingang
Mom- wechselnd
arten
bachstraße
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Sonntag 11.07.2010
14.00 Kinderführung
Eingang Mom- Frau Kuhle
bachstraße
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Samstag 21.08.2010
14.00 Krematorium
Kapellenvorplatz Herr Hupfeld
-Haupteingang-
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Sonntag 19.09.2010
9.00 Vogelstimmen Eingang Mom- Herr Teubert
bachstraße
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Sonntag 19.09.2010 10.00 Tag des Friedhofes
-16.00
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Sonntag 19.09.2010
15.00 Kriegsgräber-
Kapelle Haupt- Herr Damm,
stätten
des friedhof
Oberst
a.D.
Hauptfriedhofs
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Freitag 15.10.2010
14.00 Herbstfärbung
Eingang Mom- Herr Ebert
bachstraße
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Mittwoch 03.11.2010
15.00 Pflegelose
Eingang Mom- wechselnd
Grabarten
bachstraße
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Samstag 13.11.2010
14.00 Krematorium
Kapellenvorplatz Herr Hupfeld
-Haupteingang-
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Beschreibungen zu den einzelnen Führungen der Friedhofsverwaltung:
Krematoriumsführung
In einem einstündigen Rundgang werden Ihnen die bemerkenswerte Architektur des Gebäudes und
die technischen Verfahrensabläufe vorgestellt. Zum Abschluss des Rundganges gibt es Gelegenheit für
Fragen rund um die Kremierung.
Samstag, den 13. März 2010 um 14:00 Uhr
Samstag, den 29. Mai 2010 um 14:00 Uhr
Samstag, den 21. August 2010 um 14:00 Uhr
Samstag, den 13. November 2010 um 14:00 Uhr
Treffpunkt: Vorplatz der Kapelle des Hauptfriedhofes
Führung : Jochen Hupfeld / Thorsten Schütz
Führung zu historischen Gräbern
Ein zu Tode drangsalierter Pfarrer, bürgerliche Pfiffigkeit gegen
stattliche Willkür bei der Bestattung eines der hessischen
Verfassungsväter, todesmutiger Einsatz eines Bürgermeisters,
ungeschlagener Großmarschall, ein hochgeachteter Komponist
und Hofkapellmeister, großzügige Mäzene,
bedeutsame Politiker, Künstler und Historiker,
erfolgreiche Unternehmer, eine getrennt
von ihrem Ehemann bestattete Fürstin samt Tochter und viele andere
Tote—hinter den meist
schlichten Gräbern des Kasseler Hauptfriedhofes
verbergen sich spannende, tragische und bisweilen kuriose Geschichten.
Bei der Führung zu historischen Gräbern geht es nicht um Effekthascherei.
Sie will würdevoll verdeutlichen, wie die hier Bestatteten gelebt und
gestorben sind, auf welche Weise die Nachwelt mit der Erinnerung an die Toten umgegangen ist und welche
Bedeutung die Verstorbenen auch heute noch haben. Dabei variiert die Auswahl der besuchten Grabstätten und
wird zudem ständig erweitert.
Sonntag, den 28. März 2010 und 15:00 Uhr
Sonntag, den 19. September 2010 um 15:00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang Mombachstraße
gegenüber Scheidemannhaus
Führung : Erhard Heidrich
Die Welt der Grabsymbolik
Grabsteine lassen sich lesen
wie Bilderbücher: Gern benutzt man bei der Gestaltung Symbole und Zeichen,
die religiöse oder profane Bedeutung haben. Zu den Bildmotiven zählen
antike Ornamente, Gegenstände, Tiere, Zahlen und Pflanzen. Manche
Symbole drücken Sterben, Trauer oder Vergänglichkeit aus, andere
weisen auf Christus und die Wiederauferstehung, wieder andere berichten
von den Berufen der Verstorbenen.
Bei dem ca. 1 1/2 stündigen Rundgang über den alten Friedhof gibt es
viele Botschaften zu entdecken.
Montag, den 29. März 2010 um 15:00 Uhr
Donnerstag, den 22. April 2010 um 15:00Uhr
Montag, den 17. Mai 2010 um 16:00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang Mombachstraße,
gegenüber Scheidemannhaus
Führung : Petra Werner
Dendrologische Führung
„Bäume und Sträucher des
Hauptfriedhofes“

Rhododendronblüte
Welcher botanische Schatz im Laufe der Jahrzehnte von emsigen Gärtnern zusammen getragen wurde, wird auf einem Rundgang anschaulich gemacht. Kleine Infotafeln geben Auskunft über 80 verschiedene Baum- und Straucharten des Kasseler Hauptfriedhofes. Weiterhin gibt es Erläuterungen über Art und Umfang der Baumpflege, ihre Notwendigkeit und das im Aufbau befindliche Baumkataster. Ein Praktiker berichtet über seinen Arbeitsalltag.
Samstag, den 15. Mai 2010 um 14:00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang Mombachstraße,
gegenüber Scheidemannhaus
Führung : Gerhard Ebert
Vogelstimmenführung

Bei einem Spaziergang über den 40 ha großen Hauptfriedhof Kassel sind
ca. 30-35 Vogelarten naturnah zubeobachten und beim Gesang zu hören.
Die Wanderung dauert ca. 2-3 Stunden und führt durch die Parklandschaft
des Friedhofes. Zum Beobachten der gefiederten Freunde ist ein Fernglas
empfehlenswert.
Sonntag, den 18. April 2010 um 9:00 Uhr
Sonntag, den 16. Mai 2010 um 9.00 Uhr
Sonntag, den 19. September 2010 um 9:00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang Mombachstraße,
gegenüber Scheidemannhaus
Führung : Herbert Teubert
"Einblicke durch zwei Blicke"
Brunnenführung
Brunnen auf Friedhöfen. Sind sie ein Architekturobjekt innerhalb
der Gesamtgestaltung, oder nur
Wasserspender für die Friedhofsnutzer? Also eine Notwendigkeit
für den Friedhofsbetrieb? Dieser Frage soll bei einem
Rundgang mit Herrn Pasche, dem ehemaligen Leiter der
Friedhofsverwaltung, nachgegangen werden.
Die Führungsreihe „Einblicke durch zwei Blicke“ lädt dazu ein, aus dem Dialog zwischen zwei Professionen einen neuen Einblick in den Friedhof zu gewinnen. In diesem Rahmen wird die Freiraumplanerin Dagmar Kuhle jedes Jahr gemeinsam mit einem Vertreter einer anderen Profession eine Führung anbieten, um auf diese Weise den Friedhof aus zwei verschiedenen Blickwinkeln in Augenschein zu nehmen.
Sonntag, den 18. April 2010 um 15:00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang Mombachstraße,
gegenüber Scheidemannhaus
Führung : Dagmar Kuhle und Hans-Günther Pasche
Und ein Engel steht Dir zur Seite
Engel - die Vorstellungen, die mit ihnen verbunden werden, stehen häufig
für den Wunsch nach Begleitung und Schutz. So ist es gerade auf dem
Friedhof alte Tradition, Grabmale mit Engelsfiguren zu gestalten. Auf
diesem Spaziergang soll auf die Vielfältigkeit der verschiedenen Engels-
skulpturen eingegangen werden.
Sonntag, den 06. Juni 2010 um 15:00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang Mombachstraße,
gegenüber Scheidemannhaus
Führung : Dagmar Kuhle
Gedenken zur Eröffnung des Militärfriedhofes
Am 26. Juni 1891 wurden die letzten 90 Särge vom alten Militärfriedhof am
Grünen Weg (Lutherplatz) auf den
neuen Militärfriedhof an der Holländischen Straße umgebettet.
Dieses Datum wollen wir zum Anlass nehmen, den
Militärfriedhof vor allem auch als
Kriegsgräberstätte ins Bewusstsein der Bürgerinnen und
Bürger von Kassel zu bringen. Zugleich aber soll in einer
Friedensandacht in der Kapelle des Hauptfriedhofes und einer
anschließenden Gedenkfeier auf demMilitärfriedhof, der Opfer
von Krieg und Gewalt derVergangenheit und Gegenwart,
gedacht werden.
Samstag, den 26. Juni um 17:00 Uhr
Ort: Kapelle Hauptfriedhof und anschließend Militärfriedhof
(Holländische Str.)
Durchführung: Jürgen Damm Oberst a.D.
Pflegelose Grabarten
Bei einem Spaziergang über den Hauptfriedhof werden Ihnen zeitgemäße Grabarten für Erd- und Feuerbe-
stattungen vorgestellt – Grabarten ohne Verpflichtung zu Grab-pflegearbeiten, denn die Gräber sind Teil
einer größeren gepflegten Anlage.
Mittwoch den 30. Juni 2010 um 15:00 Uhr
Mittwoch, den 03. November 2010 um 15:00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang Mombachstraße,
gegenüber Scheidemannhaus
Führung :
Jürgen Rehs, Jürgen Werner oder
Jörg Ickenstein
Kinderführung über den Kassler Hauptfriedhof
Auch für Kinder gibt es auf dem Kasseler Hauptfriedhof viel Interessantes zu entdecken. Warum sitzt am
Eingang zum Friedhof ein Engel aus Stein? Was hat ein schöner Schmetterling aus Stein auf einem Grabzeichen
zu suchen? Auf dieser Führung schauen wir uns solche Figuren
einmal genau an. Wir überlegen und hören, welche Geschichten
sie uns erzählen wollen. Manchmal haben die Gräber auch mit
der Geschichte der Stadt Kassel zu
tun. Möchtet Ihr wissen, was ein Mausoleum ist und etwas über
Gräber, Engel und eine große Buche erfahren?
Dann seid Ihr willkommen, bei diesem Spaziergang über den Kasseler Hauptfriedhof mitzumachen!
Sonntag, den 11. Juli 2010 um 14:00 Uhr
Dauer: ca. 1 1/2 Stunden
Empfohlenes Alter: 6-10 Jahre,
Begleitung durch Erwachsene erforderlich. Die Aufsichtspflicht obliegt
den erwachsenen Begleitpersonen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Treffpunkt: Haupteingang Mombachstraße,
gegenüber Scheidemannhaus
Führung : Dagmar Kuhle
Tag des Friedhofes
Bundesweit finden auf vielen deutschen Friedhöfen Informationsveranstaltungen und Führungen rund um die
Themen Sterben, Tod, Bestattung und Trauerbewältigung statt, Präsentation und Vorstellung des Friedhofes
und des Verwaltungs– und Betriebsgebäude, mit Führungen im Krematorium Führungen
zu verschiedenen Themenschwerpunkten auf dem Hauptfriedhof
wie Engelführungen, Führungen der Grabsymbolik, zu den
bekannten Persönlichkeiten und zu den Kriegsgräbern.
- Dendrologische Führungen - Pflegelose Gräber - Vogelstimmenführung
- Konzert mit dem Kasseler „Chörchen“ -
Einzelheiten über das Programm sind der Tagespresse zu entnehmen.
Sonntag, den 19. September 2010
von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Kriegsgräberstätten des Hauptfriedhofes
Führung über die Kriegsgräberstätten des historischen Militärfriedhofes, 
des Soldatenfriedhofes, des Friedhofes für ausländische Kriegstote und
das Gräberfeld der Bombenopfer.
Sonntag, den 19. September 2010 um 15:00 Uhr
Treffpunkt: Kapelle Hauptfriedhof
Führung : Jürgen Damm Oberst a.D.
Herbstfärbung
Bei einem Spaziergang über den Hauptfriedhof erlebenn Sie die
Herbstfärbung der Laubgehölze in ihrer Vielfaltund bei ganz
unterschiedlichen Pflanzen. Weiterhin gibt ein Fachmann Informa-
tionen über die verschiedenen Maßnahmen der Baumpflege.
Freitag, den 15. Oktober 2010 um 14:00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang Mombachstraße,
gegenüber Scheidemannhaus
Führung : Gerhard Ebert
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Konzerte
Samstag, 20.03.2010 , 17.00 Uhr , Eintritt frei.
Friedhofskapelle des Kasseler Hauptfriedhofes
- J. Haydn, Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze (1787) -
Das Konzert ist als Meditationskonzert oder Andacht konzipiert. Haydn hat dieses Stück geschrieben für die
Santa Cueva Kirche in Cádiz. In der Unterkirche, die dem Leiden Christigewidmet ist, wurde es 1787 in einer
Art Karfreitagsritual zum erstenmal aufgeführt. Das Werk war
ursprünglich für Orchester, wurde aber für
Streichquartett, Klaviersolo und für Soli, Chor und Orchester umgearbeitet.
Die Musik von Haydn umfasst eine Einleitung (Introduzione), sieben Sonaten zu den sieben Worten am Kreuze
des Herren Jesu Christi, und zum Abschluß ein Erdbeben (Terremoto). Dieses wurde aber bei der Uraufführung
in Cádiz aus liturgischen Gründen weggelassen. Ich würde das auch tun, zumal dieses Stück auf dem Klavier
nicht so stark wirkt wie in der farbenreicheren Orchesterfassung. In der Introduzione empfinden wir die
Reaktionen eines Menschen auf das Geschehen auf Golgatha. Entsetzen, Empörung, Wut und Trauer werden in
der Musik zum Ausdruck gebracht. Es wird die Situation
größter innerer Aufregung geschildert. Dieses Stück
ist
am meisten gefühlsgeladen, da es sich auf den Zuhörer selber bezieht.
Die 7 Sonaten sind dagegen wie Meditationen über die Worte Jesu. Vor jeder Sonate spricht ein Pfarrer oder
Geistlicher das betreffende Wort am Kreuz, und überdenkt dieses kurz. Es handelt sich um einige Sätze zur
Bedeutung dieses Wortes, um die Gedanken der Zuhörer in Gang zu bringen. Dann wird Musik gespielt, während
derer wir das Wort am Kreuz auf uns einwirken lassen. Zwar hört manwie der Text auf liedartige Weise zu der
Melodie passt (man kann quasi mitsingen), aber im Grunde genommenstzen wir uns auf einer musikalischen
Ebene mit dem Wort am Kreuz auseinander. Das überwiegend Adagio/Andante-Charakter der Sonaten verstärkt
das Element der Verinnerlichung und Meditation.
Zum Abschluß spiele ich statt des „Erdbebens“ gern
einen Choral von Bach aus der Matthäus- Passion, und zwar
die Nr.17 „Ich will hier bei Dir stehen“. Diesen Text, wenn
auch im Spielen nicht direkt verständlich hörbar,
empfinde ich als eine natürliche Reaktion des Menschen auf das Geschehen, eine Antwort, und er wirkt für mich
wie eine passende Abrundung des ganzen Konzertes.
Als Vorbereitung zur Indroduzione kann man einen Absatz auds dem Evangelium lesen, in dem die Szene der
Kreuzigung wiedergegeben wird. Dami schafft man die Stimmung für die Indroduzione, und man bildet auch
einen epischen Rahmen für die Worte am Kreuz.
Aufgrund der Thematik und der Geschichte ist die Passionszeit der beste Zeitraum dieses Chonzert aufzuführen.
Walewein Witten
Solorepetitor Oper und Lied
Fortepianist
Lesung: Frau Pfarrerin Elisabeth Kawerau
Irgendetwas bleibt - Konzert -
Choryfeen — Kasseler Frauenchor
Vor drei Jahren wurde der für alle offen stehende Kasseler
Frauenchor „Choryfeen“ neu gegründet. Die 40
Sängerinnen mit ihrem Chorleiter Mirko Moeller haben nun ihr erstes vollständiges Programm zusammengestellt.
Das Konzert mit dem Titel „Irgendetwas bleibt“ geht dem Thema Trauer und Hoffnung nach und spannt dabei
einen großen zeitlichen Bogen über die Musikgeschichte und ist zeitgleich ein Streifzug durch verschiedene
klassische und populärmusikalische Stile und deren Facetten im Umgang mit Kummer und Zuversicht.
Zuflucht fanden Menschen seit jeher in marianischen Gesängen, von denen die Choryfeen zwei Werke des
20. Jahrhunderts singen. Von Anglophone Psalmver-tonungen postmoderner geistlicher Vokalmusik wird eine
Brücke zur populärmusikalischen Literatur geschlagen.
Sonntag, den 25. April 2010 um 16:00 Uhr
Ort : Kapelle Hauptfriedhof
Leitung: Mirko Moeller
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Presseinfo
In Gemeinschaft der Verstorbenen gedenken
Auch in diesem Jahr wird die Martinskirche wieder zum besonderen Ort für trauernde
Menschen. Die Andachtsreihe zum Gedenken an Verstorbene wird an vier Sonntagen,
jeweils um 18.00 Uhr,fortgesetzt. Mit der Andacht soll trauernden oder vom Tod betroffenen
Menschen eine rituelle Möglichkeit geboten werden zum Abschiednehmen, zur Trauerbewältigung
und zum Erinnern.Außerdem können die Besucher Namen der Verstorbenen in ein Buch eintragen
und eine Kerze für sie anzünden.
Die Andachten gestalten Geistliche und Laien, die danach auch für Gespräche zur Verfügung stehen.
Die Andacht ist offen für alle Menschen, unabhängig von Bekenntnis und Weltanschauung, Trägerin
ist die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Kassel.
Die Termine: 02. Mai
01. August
07. November
Weitere Informationen bei
Pfarrer Dirk Stoll, Telefon 0561 / 89 59 13
und
Ulla Pfeiffer (Hospizverein Kassel e.V.) 0561 / 7004-162 und -165
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Veranstaltungen anderer Institutionen /Vereine/Verbände:
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17. November 2009 bis 18. April 2010
Mumien – Körper für die Ewigkeit
Ein Gemeinschaftsprojekt des Naturkundemuseums im Ottoneum und
des Museums für Sepulkralkultur, Kassel
Das Naturkundemuseum und das Museum
für Sepulkralkultur in Kassel zeigen erstmals eine gemeinsame
Ausstellung: Mumien – Körper für die Ewigkeit. Analog
zu den beiden Ausstellungsstandorten gibt es auch
inhaltlich
unterschiedliche Schwerpunkte.
Das Naturkundemuseum thematisiert
naturwissenschaftliche Hintergründe für die natürliche
und zufällige
Mumifizierung von Lebewesen sowie für die
beabsichtigte Erhaltung menschlicher Körper in verschiedenen
Zeiten. Gezeigt werden Mumien aus dem Alten Ägypten, aus Asien und
Südamerika sowie deren Grabbeigaben. Herausragend sind zwei
ägyptische Mumien aus dem 6./5. Jh. v. Chr. sowie eine indianische
Frauen-Mumie
mit an sie geschmiegten mumifizierten Kleinkindern aus der
Zeit um 1200 n. Chr.
Das Museum für
Sepulkralkultur legt seinen Schwerpunkt auf die kulturhistorische
Bedeutung von Mumien.
Beleuchtet wird ihr Stellenwert im Kontext
altägyptischer Jenseitsvorstellungen, vor allem aber in Bezug
auf
das europäische Totenbrauchtum. Gezeigt werden deshalb nicht nur
verschiedene Ägyptiaca - z. B. eine
ägyptische Frauenmumie
als Geschenk des dänischen Königs 1781 an die Göttinger
Universität -, sondern
auch Mumien aus bekannten europäischen
Kirchen- und Klostergrüften.
Vortragsreihe zur Ausstellung
Mi, 10.03.2010, um 19 Uhr | Naturkundemuseum
Dr. Wilfried Rosendahl, Mannheim
"Denk an die Kinder" - Ergebnisse aus der Mannheimer Mumienforschung
Mi, 24.03.2010, um 19 Uhr | Museum für Sepulkralkultur
Dr. Regina Ströbl, Schwerin
"... seinen Cörper zur Ruhe gebettet." Vom Umgang mit Bestattungen in Kirchengrüften
Mi, 14.04.2010, um 19 Uhr | Museum für Sepulkralkultur
Dr. Tanja Pommerening, Mainz
Altägyptische Mumien - einst und jetzt
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Botanische Besonderheiten
Februar 2010
Paulownia / Blauglockenbaum
Paulownia auch Kiri genannt ist ein sehr schöner laubabwerfender Hartholzbaum mit Abstammung
aus Asien (China, Japan). Er ist schon seit über 2000 Jahren bekannt.
Paulownia ist ein sehr schnellwachsender
Baum, mit riesigen behaarten
Blättern, hat bei
einem günstigen Standort in Asien, Australien und ähnlichen Klimazonen einen Jahres-
zuwachs von bis zu 5
m und ist in 8 - 12 Jahren schlagreif mit bis zu 35 cm. Stammdurchmesser in
Brusthöhe. Auch in Deutschland geht man von ca. 14-16 Jahren aus. Je nach
Standort, örtliche Gegebenheiten, Pflege und Sorte.
Dieser hervorragende Baum ist
nachwachsend und lässt sich auch sehr gut für nachwachsende Rohstoffe,
Energieholz (Schnitzelholz) auf Grund seiner guten Brenneigenschaften
heranziehen. Ist besser geeignet als Pappel, Weide , aber
eigentlich zu Schade dafür.
Das Holz ist belieber Rohstoff für Musikinstrumente, Surfbretter, Ski, Möbel und vieles mehr.
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Öffnungszeiten der Friedhofsverwaltung Kassel
Montag bis Freitag durchgehend 9.00 Uhr bis 15.30 Uhr
Mittwochs durchgehend von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Tannenheckerweg 6 - 34127 Kassel - Tel.: 0561 9 83 95-0
Fax: 0561 9 83 95-95
Anfahrt zum Hauptfriedhof: Tram Linie 1, 5
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