ARCHIV


BOTANISCHE BESONDERHEITEN 


Januar 2010

Staude des Jahres 2010 : Katzenminze - Familie der Lippenblüter (Lamiaceae)


Die Katzenminze besitzt graugrüne Blätter und blaue Blüten, die je nach Sorte in unterschiedlichen 
Nuancen gefärbt sind Der Stiel der Katzenminze ist vierkantig und leicht behaart. Das Gewächs an 
sich ist stark verzweigt und kann eine Höhe von 20 Zentimetern bis zu einem Meter erreichen.

Herkunft: mediterrane Gefilde, Asien und Afrika.                                                        

Blütezeit:
April bis September (sofern nach der ersten Blüte ein Rückschnitt erfolgt)

Standort:
Sonnige Lagen auf trockenen und mageren Böden.

Verwendung:
Die Katzenminze eignet sich als Beetstaude, als Wegbegrenzung oder kleinflächiger Bodendecker. 
Sie ist eine wichtige Insektennährpflanze.

Vom Aroma her erinnert die Katzenminze sowohl an echte Minze, als auch an Zitronen. Seinen Namen trägt das Gewächs zu Recht. Katzen lieben den Duft 
der Katzenminze, er wirkt  berauschend auf die Tiere

Januar 2009

Symbolpflanzen


Die Symbolgehalte der Pflanzen spiegeln sich insbesondere auf Friedhöfen in ihrer vielfältigen Art
und Weise wieder. Wir finden die Symbolpflanzenzum einem im FriedhSymbolik abgenickte Roseofsrahmengrün, in der Grab- 
gestaltung und auf Ornamenten von
Grabsteinen. Auch von Farben und Formen gehen bestimmte Symbolgehalte aus.

Kaum ein Mensch der nicht eine rote Rose z.B. als Geschenk richtig zu deuten weiß. Die Rose steht wie keine andere Blume für Schönheit, Anmut und Liebe, aber auch für Freude und Schmerz. Letzteres finden wir häufig in Form einer abgeknickten Rose als Ornament symbolhaft auf Grabsteinen 
gearbeitet.                   
Dieses typische Symbol (griech. Symbolon = Wahrzeichen, Merkmal) soll wie auch die Darstellung einer abgeknickten Baumkrone symbolisieren, dass jemand plötzlich und unerwartet aus 
dem Leben gerissen wurde.

Der Kasseler Hauptfriedhof, der sich durch eine hohe Pflanzendichte  von immergrünen Gehölzen wie z.B. Eiben oder Ilex auszeichnet, greift diese Thematikebenfalls auf. Zum einem wurden sie gepflanzt um dem 
Symbolik EfeuFriedhof auch im Winter eine räumliche Struktur zu geben, zum anderen 
stehen immergrüne Pflanzen für Unsterblichkeit und ewiges Leben. Efeu
eine ebenfalls immergrüne Pflanze finden wir großflächig als Unterbewuchs 
und an alten Bäumen rankend, sowie als beliebten Bodendecker zur Bepflanzung 
der Gräber.

Efeu ist ein Symbol für Freundschaft, eheliche Treue, weibliche Anlehnung, anklammernde Abhängigkeit, Ruhm, Tod, aber auch wieder Unsterblichkeit.

Eine schier unüberschaubare Vielfalt an Symbolpflanzen, Farben und Formen bietet sich dem Grabstättenbesitzer zur jahreszeitlichen Wechsel- und Dauerbepflanzung des Grabes.


Die Chrysanthemen bezeichnen langes Leben und Liebe über den Tod hinaus, die Lilie steht für Gnade und Hoffnung. Symbolik Lilie
Die Farbe Grün steht für Treue und Ewigkeit. Rot für das Blut Christi.

Pflanzen mit dreigeteilten Blüten oder Blättern wie z.B. Veilchen, Akelei, Erdbeere oder die Waldsteinia stehen wiederum für Dreieinigkeit bzw. Dreifaltigkeit.

Um hier nicht den Überblick zu verlieren empfiehlt es sich geeignete Fachliteratur hinzuzuziehen, wie z.B. Marianne Beuchert "Symbole der Pflanzen". Darin beschreibt sie das jede Symbolbildung voraussetzt, dass ein Stück der Wahrheit empfundene Erfahrung in ihr kristallisiert sein sollte. OhneWirklichkeitsbezug sei ein Symbol unglaubwürdig.

Januar  2008

Sanddorn / Hippophae rhamnoides

- Ölweidengewächse -                                            


Die Heimat des Sanddorn ist Europa und Asien.

Es ist ein Pioniergehölz, das in alpinen Flußschotterauen, in trockenen Kiefernwäldern und auf sandigen Küstenstreifen wächst. Ein anspruchsloses Gehölz, das auf allen nährstoffarmen Böden zurecht kommt.
Das Gehölz wird 3 bis 6m hoch, die Blätter sind sommergrün, wechselständig, weidenähnlich und silbrig - grau.

 

Die Pflanze ist zweihäusig, die Blüten sind unscheinbar und grünlichbraun. Die Pflanze blüht vor dem Blattaustrieb.
Die Früchte sind orangerot, saftig. Der Vitamingehalt ist hoch, er setzt sich aus bis zu 10 verschiedenen Vitaminen zusammen. 
Die Früchte machen die Pflanze sehr wertvoll, insbesondere in der Homöopathie bei Erkältungen, bei Erschöpfungszuständen und auch bei Appetitlosigkeit.


Januar 2007


Hedra helix – Efeu, Familie: Araliaceae

Auf dem Boden kriechende oder mit kurzem Haftwurzeln kletternde Sträucher. 
Die Blätter sind wechselständig und entwickeln eine Jugend- und Altersform, mit  deutlich unterschiedlichen Laub.

Die grün/gelben kugeligen  Blütendolden erscheinen recht spät im Jahr, im September/Oktober.

Der Efeu ist winterhart und kann zu Begrünung von Mauern und Wänden  Hedra-helix-Efeu eingesetzt werden.

Dem Efeu werden seit Alters gewisse Symbolhafte Eigenschaften zugeschrieben, er steht z.B. für Weinseligkeit, Freundschaft, Tod und Unsterblichkeit sowie Ruhm.

Aufgrund des Symbolgehaltes wird der Efeu vielfach auf Friedhöfen und der Grabbepflanzung verwendet. Wie im Leben so im Tod steht als Devise auf manchen alten efeuumschlungenen Grabstein.



Januar  2006

Hamamelisblüte: Nur wenige Gehölze blühen im Januar und Februar.
Zu diesen Winterblühern gehört die Zaubernuß (botanisch Hamamelis
mollis oder Hamamelis japonica).

Die hauchdünnen, zarten gelb bis rot gefärbten Blütenblätter überstehen
Fröste bis zu -12º C. Bei einem Kälteeinbruch rollen sich die bandförmigen
Blütenblätter zusammen und öffnen sich erst wieder bei Temperaturen
über dem Gefrierpunkt. In der kalten Jahreszeit ist der Blütenaspekt
besonders spektakulär.




Februar 2010

Paulownia / Blauglockenbaum

Paulownia auch Kiri genannt ist ein sehr schöner laubabwerfender Hartholzbaum mit Abstammung 

aus Asien (China, Japan). Er ist schon seit über 2000 Jahren bekannt.

Paulownia ist ein sehr schnellwachsender Baum, mit riesigen behaarten Blättern, hat bei 

einem günstigen Standort in Asien, Australien und ähnlichen Klimazonen einen Jahres-

zuwachs von bis zu 5 m und ist in 8 - 12 Jahren schlagreif mit bis zu 35 cm. Stammdurchmesser in Brusthöhe. Auch in Deutschland geht man von ca. 14-16 Jahren aus. Je nach Standort, örtliche Gegebenheiten, Pflege und Sorte.

Dieser hervorragende Baum ist nachwachsend und lässt sich auch sehr gut für nachwachsende Rohstoffe, Energieholz (Schnitzelholz) auf Grund seiner guten Brenneigenschaften heranziehen. Ist besser geeignet als Pappel, Weide , aber

eigentlich zu Schade dafür.

Das Holz ist belieber Rohstoff für Musikinstrumente, Surfbretter, Ski, Möbel und vieles mehr.



Februar 2009


Bergahorn  - Acer psendoplatanus -

         Baum des Jahres 2009

Diese Gattung umfaßt sehr viele Arten, die vorwiegend in den Waldgebieten der nördlich gemäßigten Zone 
beheimatet sind. Der Bergahorn ist in den Gebirgen Süd- und Mitteleuropas, den Pyrenäen, dem Kaukasus 
und in Westasien beheimatet. Er wächst in Berg- und Schluchtwäldern mit anderen Baumarten.

Wuchs:              Großer, stattlicher Baum; meist tief angesetzte Krone, Hauptäste 
                         im Freistand breit ausladend. Bergahorn

Größe:               25 bis 30m hoch und im freien Stand 15 bis 20m breit

Rinde:                Zweige grau bis olivgrün, der Stamm hat silbrige bis graubraune                            Schuppenborke, Knospen sind grün gefärbt.

Blätter:               Sommergrün, gegenständig, 5 - lappig und an der Unterseite grau                           behaart, Herbstfärbung prächtig goldgelb.

Blüten:                Gelbgrün nach dem Laubaustrieb etwa Mai bis Juni

Boden:                Kalkhaltige Böden, keine Staunässe vertragend

Eigenschaften:      Frosthart, windfest, hitzeempfindlich

Holz:                    Verwendung für Gefäße und Küchengerätschaften und im                                       Musikintrumentenbau (Geige, Cello, Bratsche), aber auch
                           für Treppen und Fußböden und im Möbelbau.



Februar 2008


Die Walnuss ist der Baum des Jahres 2008


Die Juglans regia ist vom Kuratorium "Baum des Jahres" zum Baum des Jahres 2008 gekürt worden.

Die natürliche Heimat ist Griechenland und Kleinasien. Juglans regia - WalnussBei uns kommt die Pflanze in wärmeren Regionen mit Obst - und Weinanbau vor.

Die Walnuss wird im Einzelstand ein stattlicher Baum bis zu einer Höhe von 15 bis 20m. Die Krone wird breitausladend und kugelig. Der Standort sollte sonnig sein. Die Ansprüche an den Boden sind sickerfeuchte tiefgründige, nährstoffreiche Lehmböden.

Die Blätter sind sommergrün, wechselständig, unpaarig gefiedert, 25 bis 35cm lang mit 5 bis 9 Einzelblättern.
Zerreibt man die Blätter dann wird ein aromatischer Duft verströmt. Das Blattwerk treibt spät aus und ist sehr frostempfindlich. Die Früchte sind kugelig, eßbar und von einer dicken grünen glatten Schale umgeben.
Das Holz hat eine intensive Masserung und wurde deshalb gern in der Möbelindustrie verwendet.



Februar 2007


Vinca minor – kleinblättriges Immergrün
Familie Apocynaceae – Hundsgiftgewächse

Die Pflanze hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet in Laubwäldern, an Waldrändern, an Mauern und Weinbergen in Süd- und Mitteleuropa.
Das Vinca ist ein immergrüner Halbstrauch mit langen, niederliegenden und wurzelbildenden Trieben. Die Pflanze wächst langsam. immergruen
Die Blätter sind immergrün, gegenständig, elliptisch, dunkelgrün glänzend.
Die Blüten sind blau, sie erscheinen im Mai, eine Nachblüte kann es im September geben.
Die Wurzeln sind empfindlich gegen Bodenverdichtung.
Als Symbolhafte Eigenschaften steht die Pflanze für ewiges Leben, Treue, Abwehr  des Bösen, frühe Freundschaft, glückliche Erinnerung. Alsvinca minor Volksnamen ist Vinca auch bekannt als Sinngrün, Totenviole oder Jungfernkrone. Fast in allen Kulturen wurden geliebten Verstorbenen vor allem Kindern, Kopfkränze aus Immergrün als Ewigkeitssymbol in den Sarg gelegt.
Die Pflanze eignet sich sehr gut als Bodendecker für die Grabbepflanzung.


Februar 2006

Jasminum nudiflorum / Winter-Jasmin: Der Winter-Jasmin ist ein sommergrüner
Strauch aus Nord-China. Nach der Blüte entwickeln sich die gegenständigen,
1 bis 3 cm langen, dreiteiligen Blätter.

Er ist die frosthärteste Art der überwiegend tropisch /sub-tropisch verbreiteten
Gattung. Die grünen, rutenförmigen Zweige sind dünn und wachsen bogenförmig
überhängend, wenn sie sich nicht an anderen Sträuchern aufrecht halten können
oder, mit künstlichen Stützen wie beispielsweise zum Begrünen von Mauern
aufgerichtet werden.



März 2009


Funkie - Liliaceae -  Liliengewächse 

Staude des Jahres 2009


Heimat: Japan

Wuchs:  Dichthorstig, buschig, massig, mit dickem Wurzelstock

Mittlere Höhe:  40 / 60 cm

Blatt: Herzförmig

Blüte: Blüten in aufrechten, leicht überhängenden Trauben. Blütezeit Juni - August

Boden/Standort: Nährstoffreiche, humose Lehmböden im wandernden Schatten lichter  Funkie - Hosta
Baumbestände.

Verwendung: Zur farblichen Belebung von Pflanzungen unter Gehözen, vor Mauern und
schattigen Rabatten.

Unentbehrliche   Blattschmuckstauden, robust und langlebig, die sich an ungestörtem Standort
sehr ausbreiten. Gut zwischen Gehölzen und am Wasser aber auch zur Verwendung in der Grabgestaltung zunehmend beliebt.

Funkien wurden in den letzten Jahren in England und insbesondere Amerika züchterisch sehr intensiv bearbeitet.

In ihren Arten und Sortenvielfalt sind besonders Hosta "aurea" (Frühlingsgoldfunkie), Hosta "sieboldiana"
(Blaublattfunkie) und Hosta undulata "univitata" (Schneefederfunkie) zu nennen.

Funkienblätter stehen leider bei Nacktschnecken ganz oben auf der Speisekarte und können so in einer Nacht optisch 
stark beeinträchtigt werden!

Ein großes und umfangreiches Hosta - Sortiment findet man bei der Staudengärtnerei Klose in Lohfelden bei Kassel.


März 2008

Hornveilchen - Viola cornuta - 

Familie: Violaceae (Veilchengewächse)       

                  


 --- Herkunft:         Pyrenäen, Nord - Spanien
 --- Wuchshöhe:     25 cm
 --- Blütenzeit:       März bis Juni
 --- Blütenfarben:   blau, kleines weißes Auge
 ---
Standort:         humusreich, feucht, wasserdurchlässig
                         --- Licht:               sonnig bis halbschattig

Die frostharte Art Viola cornuta aus den Pyrenäen hat stiefmütterähnliche, aber kleinere Blüten Hornveilchen
und gedeiht am besten auf frischen Böden im Randbereich eines Staudenbeetes. Es eignet sich auch hervorragend zur Unterpflanzung für größere Pflanzen. Es ist auch als Begleitpflanze für Rosen geeignet, soweit es genug Sonne bekommt, denn es ist ein Vertreter der Veilchen, die Sonne brauchen Das Hornveilchen duftet nur ganz leicht.
Seit einigen Jahren werden Hornveilchen verstärkt für die Grabbepflanzung empfohlen. Durch den reichen Blütenflor erreicht man eine größere Farbwirkung. Die einzelne Blüte ist kleiner als bei sogenannten F1 - Hybriden, dafür ist die Anzahl der Blüten sehr viel größer.

März 2007


Buschwindröschen ( Anemone nemorosa L. )

Das Buschwindröschen aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) ist ein typischer Frühlingsanzeiger in unseren Laub und Mischwäldern. Die ausdauernde Pflanze überzieht bei den ersten warmen Sonnentagen oft an seinen Standorten den Boden mit einem Teppich von weißen, oft auch rosa überlaufenen Blütensternen. Am Abend schließen sich die Blüten, die sich auch bei kalter oderBuschwindröschen - Anemone nemorosa L. sonnenloser Witterung nicht öffnen. 

Alle Pflanzenteile sind durch ihren Gehalt an Protoanamonin giftig und wirken hautreizend!

Die Volksheilkunde verwendet das frische Kraut gegen Schmerzen im Magenbereich, bei rheumatischen Beschwerden und gegen Gicht. In der Homöopathie findet das Buschröschen gelegentlich Anwendung bei Ekzemen und anderen Hauterkrankungen. 

Sie können das Buschröschen auf dem Kasseler Hauptfriedhof an vielen Ecken entdecken!



März 2006


Ein Star der stillen Jahreszeit: Die Christ- oder Schneerose: Die weißen Blüten
der Christ- oder Schneerose erinnern an kostbares Porzellan und machen diese Staude
zu einem besonderen Kleinod im winterlichen Garten. In einem schönen Gefäß passt sie
auch ausgezeichnet zu stimmungsvollen Arrangements.



April 2010

Vergissmeinicht - Myosotis sylvatica


Die Gattung ist in Europa, Asien, Afrika, Australien und Nordamerika verbreitet.

Die Gattung Myosotis zählt zu den Raublattgewächsen. 
Es gibt weltweit 50 Arten, von denen 41 auch in Europa auftreten.

Myosotis stammt aus dem Griechischen und bedeutet Mäuseohr. Bereits Dioskurides hat damit 
eine nicht näher identifizierbare Pflanzenart mit mäuseohrähnlichen Blättern beschrieben. Seit 
dem 16. Jahrhundert wurde auch das Vergissmeinnicht, daneben aber auch andere Gattungen 
wie das Hornkraut als Myosotis bezeichnet.

Die Vergissmeinnicht sind einjährige oder ausdauernde krautige
Pflanzen. Die Stängel sind meist verlängert. Die Blätter sind ganzrandig und meist behaart.Die Blüten stehen meist in gepaarten Wickeln und sind in der Regel zwittrig und homogam.

Einige Arten bilden auch rein weibliche, gynodiözisch verteilte Blüten, das heißt, es gibt Pflanzen mit zwittrigen und Pflanzen mit rein weiblichen Blüten. Blütenbestäuber sind Dipteren, Hymenopte-
ren und Schmetterlinge. Selbstbestäubung ist möglich. Viele kleinblütige Arten bilden selbstbefruchtende (autogame) Blüten.

Es werden vier Teilfrüchte gebildet. Diese sind aufrecht, mehr oder weniger abgeflacht und in der Regel kantig. Ihr Umriss ist breit-lanzettlich bis eiförmig. Die Oberfläche ist glatt und glänzend, von bräunlicher, schwarzer oder selten grünlicher Farbe. Manchmal wird auch ein Elaiosom gebildet. Die Ausbreitung der Teilfrüchte erfolgt durch verschiedene Mechanismen: Der abstehende behaarte Fruchtkelch kann an Tieren anhaften (Epizoochorie), die Arten mit Elaiosomen werden durch Ameisen verbreitet. 
Selten sind Endozoochorie oder Ausbreitung durch den Wind (Anemochorie).

Das Vergissmeinicht wird in Verbindung mit anderen Frühjahrsblühern gern bei der Beet- 
und Grabbepflanzung verwendet.


April 2009

Kornelkirsche - Cornus mas






In Europa und Kleinasien beheimateter Kleinstrauch! 
Interessant ist die Blüte, die bereits vor dem Blattantrieb erscheint. Aufgrund des langen Winters blüht der 
Strauch in diesem Jahr erst jetzt, sonst teilweise schon Anfang März. Die Blüten stehen in kugeligen Dolden.

Die Früchte werden im Oktober reif, sind rot gefärbt und haben eine eiförmige ovale Form, sie sind eßbar und 
schmecken säuerlich. Aufgrund des hohen Zuckergehaltes kann man die Früchte zu Marmelade, Kompott, Saft 
und Obstwein verarbeiten.

Die Gehölze stehen auf fast allen Kasseler Friedhöfen. Von Laien werden die Sträucher oftmals mit Forsythien 
verwechselt.


April 2008


Traubenkirsche - Prunus padus ( Familie der Rosengewächse )

Die Traubenkirsche ist ein mehrstämmiger Großstrauch, der in unseren Garten- und  Parkanlagen recht häufig zu finden ist.     

Die Heimat reicht von Europa über Nordasien, Korea bis nach Japan.
In feuchten Auenwäldern, an Bächen und 
Gräben oder auf feuchten Wiesen ist das Traubenkirsche
Gehölz häufig vertreten. 


Interessant sind die 10 bis 20cm langen weißen Blütentrauben. Die Blüten erscheinen parallel zur Blattentwicklung. Die Blüten verströmen einen starken Duft, und außerdem sind sie im Frühjahr eine wertvolle Bienenweide.

Das Gehölz ist  sehr frosthart, verbraucht viel Wasser und legt feuchte Bodenstellen trocken.

April 2007


Traubenkirsche - Prunus padus ( Familie der Rosengewächse )

Die Traubenkirsche ist ein mehrstämmiger Großstrauch, der in unseren Garten- und  Parkanlagen recht häufig zu finden ist.     

Die Heimat reicht von Europa über Nordasien, Korea bis nach Japan.
In feuchten Auenwäldern, an Bächen und 
Gräben oder auf feuchten Wiesen ist das Traubenkirsche
Gehölz häufig vertreten. 


Interessant sind die 10 bis 20cm langen weißen Blütentrauben. Die Blüten erscheinen parallel zur Blattentwicklung. Die Blüten verströmen einen starken Duft, und außerdem sind sie im Frühjahr eine wertvolle Bienenweide.

Das Gehölz ist  sehr frosthart, verbraucht viel Wasser und legt feuchte Bodenstellen trocken.

April 2006 / 1:

Die Kornelkirsche - Cornus mas

In Europa und Kleinasien beheimateter Kleinstrauch! 

Interessant ist die Blüte, die bereits vor dem Blattantrieb erscheint. Aufgrund des

langen Winters blüht der Strauch in diesem Jahr erst jetzt, sonst teilweise schon Anfang März. Die Blüten stehen in kugeligen Dolden.

Die Früchte werden im Oktober reif, sind rot gefärbt und haben eine eiförmige ovale Form, sie sind eßbar und schmecken säuerlich. Aufgrund des hohen Zuckergehaltes kann man die Früchte zu Marmelade, Kompott, Saft und Obstwein verarbeiten.

Die Gehölze stehen auf fast allen Kasseler Friedhöfen. Von Laien werden die Sträucher oftmals mit Forsythien verwechselt.

April 2006 / 2:


Blut%20Johannisbeere.jpg


Die Blut - Johannisbeere / Ribes sanguineum "Astrorubens"

Die Blut - Johannisbeere besitzt auffällige rote Blüten und hat einen kompakten Wuchs. Die schwarzen Beeren sind zwar eßbar, werden aber oft nicht angesetzt.

Blüten: Hängende Trauben, blutrot, April / Anfang Mai.

Der Kleinstrauch ist frosthart, liebt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und ist bodentolerant, bevorzugt aber nährstoffreiche, nicht zu trockene Böden.



Mai 2009

Gemeine Wegwarte - Cichorium intybus -

Die gemeine Wegwarte mit ihren leuchtend blauvioletten Blüten ist Blume des Jahres 2009. 
Damit wollen die Loki Schmidt Stiftung und die Stiftung Naturschutz Hamburg auf den bedrohten 
Lebensraum der Kulturpflanze aufmerksam machen. Hamburg und Niedersachsen stufen die 
botanisch Cichorium intybus genannte Wegwarte als gefährdet ein, in weiteren Bundesländern 
steht sie auf der Vorwarnliste. Wegwarte - Cichorium intybus -

Die Gattung Cichorium ist eng mit dem Lattich verwandt, beide 
Korbblütler besitzen die typischen löwenzahnähnlichen Blüten und 
zungenförmigen Blätter und scheiden bei Verletzungen Milchsaft 
aus. Blüten, Blätter und insbesondere die Wurzeln dienten schon 
im Altertum als Heilpflanze und Gemüse. Der Inhaltsstoff Inulin 
regt den Gallenfluss an und senkt den Harnsäurewert.


Mai 2008

Rhododendren - Alpenrosen 

Diese Pflanzengattung gehört zur Familie der Ericaceae / Heidekrautgewächse 

Die 2. Hälfte des Monats Mai ist die Hauptblütezeit für Rhododendronsträucher. Die Pflanzengattung 

umfaßt etwa 1000 Arten mit ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in Japan und Korea, im Himalaja 

und Südchina. Ein zweiter Verbreitungsschwerpunkt liegt im westlichen und östlichen Nordamerika. 

Im Alpenraum findet man nur 2 Arten, Rhododendron ferrugineum und Rhododendron hirsutum.

Weiterhin unterscheidet man die Pflanzen nach immergrünen und laubabwerfenden Arten. 

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Arten  nach England eingeführt, sie bildeten den 

Beginn der  weitgehenden  Züchtungsarbeit, die bis heute nicht  abgeschlossen ist.  

Rhododendron catawbiense

Neben den Rosen zählen Rhododendronpflanzen zu den am häufigsten gepflanzten Ziergehölzen in unseren 

Garten- und Parkanlagen. 

Auf dem Kasseler Hauptfriedhof stehen neben den Pflanzen der Karlsaue bzw. des Bergparkes die größten 

und ältesten Rhododendron catabiense-Arten. Die Pflanzen sind etwa 55 Jahre alt. Der Weg vom Haupteingang - 

also hinter der Trauerhalle - bis zum Ehrengräberfeld der Bombenopfertoten ist gesäumt von diesen 

Catabiensearten, teilweise mit einer Höhe von über vier Metern.

Die Rhododendren mit weißer Blütenfarbe blühen zeitlich vor den lilafarbenen Pflanzen. Teilweise sind auch 

laubabwerfende Rhododendren gepflanzt, die im allgemeinen Sprachgebrauch als Azaleen bezeichnet werden.

Aus botanischer und aus ästhetischer Sicht sind die beiden letzten Maiwochen der Höhepunkt für Pflanzenliebhaber.

Mai 2007


Robinia pseudoacacia - Robinie, Scheinakazie Robinie
Familie der Leguminosen / Hülsenfrüchtler

Bäume mit etwa 20 verschiedenen Arten in Nordamerika beheimatet. Die Art pseudoacacia ist im östlichen Nordamerika in Laubmischwäldern beheimatet.

Die Pflanze gedeiht mit Ausnahme auf feuchten Standorten und fast allen Bodenarten. Sämtliche Arten haben ein großes Lichtbedürfnis, sind ausgesprochen wärmeliebend, hitze- und trockenheitsverträglich.


In Deutschland findet man diese Gehölze oftmal an süd -bzw.  westexponierten Bahndämmen und Hanglagen.

Die Blüten erblühen Ende Mai / Anfang Juni, sie sind weiß, wachsen an hängendenBlüten der Rubinie jungen Trieben und sind stark süßlich duftend, sie stellen eine gute Bienenweide dar.

Auf dem Hauptfriedhof gedeiht ein älteres, mehstämmiges Exemplar im Grabfeld Nr. 36.


Mai 2006 / 1:

                                                                                                                   Maiglöckchen / Convallaria majalis           

Maiglöckchen - Convallaria majalis

Das Maiglöckchen ist meist in schattigen Laub und Mischwäldern zu finden.

Blütenreiche Zuchtformen mit breiten Blättern sind häufige Gartenzierpflanzen.

Die meist zwei Blätter des bis zu 25 Zentimeter hohen Maiglöckchens sind 

länglich-oval, Blütezeit ist im Mai.

An einer Rispe hängen dabei mehrere weiße, stark duftende, glockenförmige

Blüten. Im Sommer bilden sich daraus rote, runde Beeren.

Mai 2006 / 2


Rhododendren - Alpenrosen 

zur Familie der Ericaceae (Heidekrautgewächse) gehörend

Die 2. Hälfte des Monats Mai ist die Hauptblütezeit für Rhododendronsträucher. Die Pflanzengattung umfaßt etwa 1000 Arten mit ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet in Japan und Korea, im Himalaja und Südchina.
Ein zweiter Verbreitungsschwerpunkt liegt im westlichen und östlichen Nordamerika. 

Im Alpenraum findet man nur 2 Arten, Rhod. ferrugineum und Rhod. hirsutum.

Weiterhin unterscheidet man die Pflanzen nach immergrünen und laubabwerfenden Arten. 

Zu Beginn des  19. Jahrhunderts wurden die ersten Arten  nach England eingeführt, sie bildeten den Beginn der  weitgehenden  Züchtungsarbeit, die bis heute nicht  abgeschlossen ist.  

Rhododendron catawbiense

Neben den Rosen zählen Rhododendronpflanzen zu den am häufigsten gepflanzten Ziergehölzen in unseren Garten- und Parkanlagen. 

Auf dem Kasseler Hauptfriedhof stehen neben den Pflanzen der Karlsaue bzw. des Bergparkes die größten und ältesten Rhododendron catabiense Arten. Die Pflanzen sind etwa 55 Jahre alt. Der Weg vom Haupteingang - also hinter der Trauerhalle - bis zum Ehrengräberfeld der Bombenopfertoten ist gesäumt von diesen Catabiensearten, teilweise mit einer Höhe von über vier Metern.

Die Rhododendren mit weißer Blütenfarbe blühen zeitlich vor den lilafarbenen Pflanzen. Teilweise sind auch laubabwerfende Rhododendren gepflanzt, die im allgemeinen Sprachgebrauch als Azaleen bezeichnet werden.

Aus botanischer und aus ästhetischer Sicht sind die beiden letzten Maiwochen der Höhepunkt für Pflanzenliebhaber.


Juni 2010

Päonie – Pfingstrose

Familie – Pfingstrosengewächse

Die Gattung Päonien umfasst 33 Arten. Die meisten Arten sind krautiger Art, einige wenige ver-
holzen und werden zu Halbsträuchern. Die echte Pfingstrose wird auch als „Gemeine Pfingstrose“ 
oder „Bauern-Pfingstrose“ bezeichnet, weil sie seit mehreren hundert Jahren als typische Pflanze 
von Bauerngärten immer wieder verwendet wurde. 

Als Pfingstrose wird sie bezeichnet, weil sie meist Ende Mai bzw. Anfang Juni – also zur Pfingstzeit 
blüht. Und die zweite Wortsilbe „Rose“ kommt aus den rosenartigen Aussehen der Blüte. Mit Pfingst-
rose wurde viel gezüchtet, etwa 3000 Sorten sind bekannt. Die Firma Stauden Klose in Lohfelden ist 
eine Gärtnerei mit großem Sortiment an Pfingstrosensorten.

Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in den gemäßigten Klimazonen Eurasiens mit Verbreitungs-
schwerpunkt Südeuropa und Ostasien. Zwei Arten der Strauchpäonien stammen aus dem westlichen 
Teil Nordamerikas. 

In der Garten- und Parkgestaltung sind die Pfingstrosen eine bedeutende Pflanzenart. Durch die unterschiedlichen Blütenfarben von weiß bis zum kräftigen rot gehören die Pfingstrosen zu den wichtigsten Prachtstauden.

Pfingstrosen in der Medizin:

Von der Antike bis ins 19. Jahrhundert wurden diverse Extrakte von Pfingstrosen zur Behandlung verschiedenster Erkrankungen eingesetzt, z. B. bei Gicht, Epilepsie oder Kinder- und Frauenkrankheiten.


Juni 2008

Der Juni ist der Rosenmonat

Im Juni zeigen die verschiedenen Rosensorten ihren ersten Blütenflor. Es gibt keine zweite Pflanze mit der seit Jahrhunderten so viel experimentiert und gezüchtet wird wie die Rose. Durch Blütenfarbe und Duft werden zwei Sinne gleichzeitig angesprochen.

Es gibt eine unübersehbare Fülle von attraktiven Rosensorten, die entsprechend ihrer Eignung verwendet werden müssen, z.B. Bodendecker-, Polyantha,- Edel - oder Teehybridenrosen usw.

Neben den zahlreichen Blüten sind bei manchen Sorten die rundlichen, ovalen oder auch flaschenförmigen, orangeroten Hagebutten im Herbst und Winter eine große Zier. Die Früchte stellen für heimische Vogelarten eine wichtige Nahrungsquelle dar.

Es soll an dieser Stelle auch auf den in Kassel ansässigen Verein der Rosenfreunde hingewiesen werden:

Verein Roseninsel
Park Wilhelmshöhe e.V.
Manfred Zeckey
Vorsitzender
Korbacher Str. 263
34132 Kassel



Juni 2006 / 2007

Der Juni ist der Rosenmonat

Im Juni zeigen die verschiedenen Rosensorten ihren ersten Blütenflor. Es gibt keine zweite Pflanze mit der seit Jahrhunderten so viel experimentiert und gezüchtet wird wie die Rose. Durch Blütenfarbe und Duft werden zwei Sinne gleichzeitig angesprochen.

Es gibt eine unübersehbare Fülle von attraktiven Rosensorten, die entsprechend ihrer Eignung verwendet werden müssen, z.B. Bodendecker-, Polyantha,- Edel - oder Teehybridenrosen usw.

Neben den zahlreichen Blüten sind bei manchen Sorten die rundlichen, ovalen oder auch flaschenförmigen, orangeroten Hagebutten im Herbst und Winter eine große Zier. Die Früchte stellen für heimische Vogelarten eine wichtige Nahrungsquelle dar.

Es soll an dieser Stelle auch auf den in Kassel ansässigen Verein der Rosenfreunde hingewiesen werden:

Freundeskreis im Verein der Rosenfreunde

Hermann Mielke

Schloßpark 18

34131 Kassel

Tel.: 0561 / 311359


Juli 2009

Salbei - Salvia nemorosa -                                     Salvia nemorosa "Ostfriesland"                 hier: Sorte "Ostfriesland"                               


Heimat: Mittel-, Südost- und  Osteuropa.
Wuchs: Hostartig dichtbuschig, Wurzelstock verholzend.       
Mittlere Höhe: 30 cm
Blatt: Eiförmig, runzlig, dunkelgrün, aromatisch duftend
Blüte/Frucht: Blüten in lockeren Scheinähren, tiefblauviolett. Blütezeit: 
VI - VII.
Boden / Standort: Nährstoffreiche , frische zeitweise auch trockene , durchlässige Böden in voller Sonne.

Besonderheiten: 
Bei dieser Pflanze handelt es sich um eine sogenannte remontierende Staude.
Durch einen zeitigen Rückschnitt wird eine zweite Blüte gefördert. Die Stauden werden etwa 5 - 10 cm über dem Boden zurückgeschnitten. Der richtige Zeitpunkt beim Sommersalbei ist hierfür wenn nur noch rund 1/4 der Blütenstände noch Farbe zeigen. Allerdings müssen die Stauden gedüngt und gut gewässert werden um kräftig genug zu sein einen zweiten Blütenflor zu entwickeln. Ist dies geschehen, so können wir uns im August/September darüber erfreuen.

Verwendung: 
Sommersalbei harmoniert sehr schön als Rabattenpflanze in sonniger und warmer Lage in Kombination mit z.B. roten Beetrosen oder auch anderen Stauden, wie Achillea filipenduzina.


Juli 2008

Weigelie - Botanischer Name: Weigela

Der Strauch gehört zur Familie der Caprifoliaceae / Geißblattgewächse

Die Weigelie ist benannt nach dem Arzt, Chemiker und  Botaniker Christian Ehrenfried 
von Weigel aus Greifswald ( 1748 - 1831 ).
Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in Japan, Korea und China. Es sind sommergrüne 
Sträucher mit eiförmigen und gegenständig angeordneten Blüten.

Die Pflanzen sind frosthart, robust und passen sich an die Bodenverhältnisse am Standort an.

Weigelien BlüteBlüten: Je nach Sorte rosa bis dunkelrot
Blütezeit: Von Ende Mai bis in den Juli und dann kommen einzelne Nachblüten, teilweise bis in den August blühend.

Die Weigelie ist ein Zierstrauch. Sie braucht genügend Platz und entfaltet im freien Stand ihre  optimale Schönheit. Dieser Strauch ist sehr robust, frosthart und stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden.
Die verschieden Sorten sind auf fast jedem Kasseler Friedhof anzutreffen.


Juli 2007


Sommerflieder - Buddleja davidii Hybriden -
Familie der Buddlejaceae

Die über 100 verschiedenen Arten sind in den Tropen und Suptropen Ostasiens und Südamerikas und Südafrikas beheimatet.
Bei uns in Deutschland sind nur wenige Arten, aber vor allem kultivierte bzw. Sommerflieder gezüchtete Sorten in Verwendung.
Interessant ist der Strauch mit seinen im Juli, August blühenden Rispen, die Falter, Hummel und Bienen anziehen.
Die Pflanzen sind sehr trockenresistent und vertragen lang anhaltende Hitzeperioden. Der jährliche Rückschnitt fördert die Blütenbildung.


Juli 2006

Weigelie - Botanischer Name: Weigela

Der Strauch gehört zur Familie der Caprifoliaceae / Geißblattgewächse

Die Weigelie ist benannt nach dem Arzt, Chemiker und  Botaniker Christian Ehrenfried von Weigel aus Greifswald ( 1748 - 1831 ).
Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in Japan, Korea und China. Es sind sommergrüne Sträucher mit eiförmigen und gegenständig angeordneten Blüten.

Die Pflanzen sind frosthart, robust und passen sich an die Bodenverhältnisse am Standort an.

Weigelien BlüteBlüten: Je nach Sorte rosa bis dunkelrot
Blütezeit: Von Ende Mai bis in den Juli und dann kommen einzelne Nachblüten, teilweise bis in den August blühend.

Die Weigelie ist ein Zierstrauch. Sie braucht genügend Platz und entfaltet im freien Stand ihre  optimale Schönheit. Dieser Strauch ist sehr robust, frosthart und stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden.
Die verschieden Sorten sind auf fast jedem Kasseler Friedhof anzutreffen.



August 2009

Rudbeckia - Sonnenhut
Familie: Korbblütler

Die Rudbeckiaarten  gehören zu  den Stauden. Krautige oberirdische Pflanzenteile 
sterben im Winter ab. Nach Rückschnitt im Frühjahr treibt die Staude wieder neu aus.

Standort: Wie der Name Sonnenhut sagt bevorzugt die Rudbeckia voll sonnige Standorte.

Heimat: Auen und Feuchtgebiete der USA

Bodenansprüche: Humusreicher, aber feuchter Boden sind für eine üppige Blütenbildung wichtig. Bei längerer Trockenheit muß gewässert werden. 
Gut teilbar.

Blütezeit: Ende Juli bis Anfang September, je nach Sorte

Blütenfarbe: gelb mit schwarzem Kegelkopf

Wuchshöhe: 60 - 80cm hoch, je nach Sorte

Verwendung: Als Strukturstaude in Rabatten mit Gräsern und an deren Stauden zu verwenden

Die geschnittenen Blütenstengel sind auch in der Vase haltbar.   





August 2008

Astilbe  - Prachtspiere    
  Familie Saxifragaceae

Die Astilben gehören zu den Staudenpflanzen. Es sind krautige Pflanzen, die im Winter Astilbe - Prachtspiere
im Erdreich mit ihrem Wurzelsystem überdauern und im Frühjahr neu austreiben.

Die Heimat der Astilben ist Ostasien. Am natürlichen Standort findet man die Prachtspiere 
an feuchten Stellen entlang von Bächen und Flüssen. Durch Züchtungen sind die Pflanzen in Gärten und Parks häufig anzutreffen.
Aus dem Rhizom wachsen einerseits grundständige große Laubblätter, anderseits auch die blütentragenden Triebe, deren wechselständige Blätter nach oben hin kleiner werden.

Der Blütenstand ist eine endständige Rispe, die aus vielen kleinen weißen bis violetten oder rötlichen Blüten besteht und ähnlich fiederartig aussieht, wie beim Geißblatt.
Die Hauptblütezeit liegt in den Monaten von Juli bis September.



August 2007


Lavendel - Lavendula angstifolia

Lavendel ist ein Halbstrauch und wird 30-50cm hoch. Seine Heimat ist das Mittelmeergebiet. Weitere große Anbaugebiete befinden sich in Südosteuropa.

Er ist bedingt winterhart, braucht in rauheren Lagen Winterschutz. 
Die steifen, aufrechten Stängel neigen zum Verholzen. 
Die Blätter sindLavendel - Lavendula angstifolia länglich-lanzettlich und sehr schmal. 
Die Oberseite ist graugrün, die Unterseite weißlich behaart und mit Öldrüsen besetzt. Bei Berührung verströmt die Pflanze einen intensiven herb-
aromatischen Duft. 

Die Blüten sitzen auf etwas längeren Stängeln als die blattführenden Stängel und bilden Scheinähren (6-10 Einzelblüten) in dem typischen Lilaton, der seinen Namen von der Pflanze erhalten hat. 

Lavendelblüten sind für viele Insekten eine wichtige Nahrungsquelle, z.B. für Hummeln und Schmetterlinge.



August 2006

Caryopteris - Bartblume

Die Bartblume gehört zur Familie der Eisenkrautgewächse ( Verbenaccae ).        

Caryopteris - Bartblume

Es handelt sich um einen kleinen, vieltriebigen Strauch, 
der etwa 1 m hoch und breit wird. Die Blätter sind sommergrün, gegenständig, länglich - lanzettlich,
5-8 cm lang und aromatisch duftend. Die Blüten sind dunkelblau und bieten für Insekten eine gute Weide.

Die Pflanzen entfalten am sonnigen Standort und in             Gruppen sowie in Verbindung mit gelbblühendem 
Fingerstrauch gepflanzt ihre stärksten Momente.




September 2009


Besenheide - Calluna vulgaris
Familie der Ericaceae - Heidekrautgewächse

Die Besenheide ist in Europa und im nördlichen Kleinasien heimisch.                    
Sie ist die typische Pflanze der europäischen Heide- und Moorlandschaften,
wächst auf Magerweiden und in lichten Eichen - und Kiefernwäldern.Besenheide - Calluna vulgaris

Die Heide kommt mit allen trockenen, sauren und nährstoffarmen Sand-, Torf- und Moorböden zurecht.

In den letzten 100 Jahren wurden sehr viele, teils intensiv blühende, Kulturformrn gezüchtet. man erhält von weißen, gelben, rosa bis dunkelroten Farben.
Auch die Zeitdauer der Blüte läßt sich von August bis in den Novenber ausdehnen.

Bei der Grabbepflanzung ist die Besenheide im Herbst sehr beliebt und dankbar.



September 2008


Besenheide - Calluna vulgaris
Familie der Ericaceae - Heidekrautgewächse

Die Besenheide ist in Europa und im nördlichen Kleinasien heimisch.                    
Sie ist die typische Pflanze der europäischen Heide- und Moorlandschaften,
wächst auf Magerweiden und in lichten Eichen - und Kiefernwäldern.Besenheide - Calluna vulgaris

Die Heide kommt mit allen 
trockenen, sauren und nährstoffarmen Sand-, Torf- und Moorböden zurecht.

In den letzten 100 Jahren wurden sehr viele, teils intensiv blühende, Kulturformrn gezüchtet. man erhält von weißen, gelben, rosa bis dunkelroten Farben.
Auch die Zeitdauer der Blüte läßt sich von August bis in den Novenber ausdehnen.

Bei der Grabbepflanzung ist die Besenheide im Herbst sehr beliebt und dankbar.



September 2007

Aster dumosus - Kissenaster 

Der botanische Name bedeutet soviel wie buschig wachsend. 

Es handelt sich        aster dumosus ´kassel´ 
um eine niedrig bleibende Staude von 25 bis 50 cm Höhe.   
Die Dumosus - Hybrieden sind  Stammeltern für viele Sorten. Durch Kreuzungen mit anderen Arten, 
insbesondere mit Aster novi-belgii entstand die Gruppe 
der Kissenastern. Die Blütenfarben reichen von reinweiß 
bis dunkelrot.

Herkunft: Östliches Nordamerika
Blütezeit: September - Oktober
Blatt: linealisch-lanzettlich, sitzend, kahl

Die dankbare Kissenaster kommt mit jedem Standort zurecht. In der Sonne  entwickeln sich die Blüten jedoch 
besonders farbintensiv und kräftig. Am besten gedeiht  
die Pflanze in kalkhaltiger Erde.  



September 2006


Besenheide - Calluna vulgaris
Familie der Ericaceae - Heidekrautgewächse

Die Besenheide ist in Europa und im nördlichen Kleinasien heimisch.                    
Sie ist die typische Pflanze der europäischen Heide- und Moorlandschaften,
wächst auf Magerweiden und in lichten Eichen - und Kiefernwäldern.Besenheide - Calluna vulgaris

Die Heide kommt mit allen 
trockenen, sauren und nährstoffarmen Sand-, Torf- und Moorböden zurecht.

In den letzten 100 Jahren wurden sehr viele, teils intensiv blühende, Kulturformrn gezüchtet. man erhält von weißen, gelben, rosa bis dunkelroten Farben.
Auch die Zeitdauer der Blüte läßt sich von August bis in den Novenber ausdehnen.

Bei der Grabbepflanzung ist die Besenheide im Herbst sehr beliebt und dankbar.


Oktober 2009


Colchicum autumnale - Herbstzeitlose
Familie der Liliaceae / der Liliengewächse

Die Herbstzeitlose ist ein Zwiebelgewächs mit der Heimat in Europa und Nordafrika.             Colchicum autumnale - Herbstzeitlose
Die Knolle überdauert die meiste Zeit des Jahres im Boden. Im Spätsommer bzw. Frühherbst findet der Austrieb statt.
Die Blätter sind meist lila in verschiedenen Tönungen.

Alle Herbstzeitlosen sind extrem giftig, einer der Wirkstoffe
ist das Colchizin!

Auf dem Hauptfriedhof wachsen die Pflanzen in der Abteilung 13.



Oktober 2008


Euonymus alatus – Geflügeltes Pfaffenhütchen, Korkspindel
Familie: Celastraceae – Spindelbaumgewächse

Die Gattung Euonymus umfaßt eine sehr große Zahl von Arten.
Es sind meist laubabwerfende Sträucher und Kleinbäume.Die Gattung           
kommt in Europa, Asien sowie in Nord- und Mittelamerika vor.

Die Korkleisten an den Zweigen sind ein wesentliches Erkennungszeichen.
Ein weiteres wichtiges Merkmal sind die meist intensiv rot gefärbten
Fruchtkapseln. Diese Kapseln ähneln der Kopfbedeckung katholischer        
Geistlicher, daher rührt der deutsche Name Pfaffenhütchen.

Wuchs: Kleiner Strauch, langsam wachsend, mit sparrig und breit ausladenden, dicht verzweigten Seitenästen.

Größe: 2 bis 3m hoch

Blätter: Sommergrün, gegenstänig, verkehrt einförmig bis elliptisch

Standort: Sonnig bis halbschattig

Boden: Alle durchlässigen, nicht zu trockenen Gartenböden

Eigenschaften: Frosthart, treibt früh aus, verträgt Rückschnitt und ist stadtklimafest

Verwendung: Solitärstellung

Besonderheit: Leuchtend kaminrote bis lilarote Herbstfärbung, „Ein Hingucker“


Oktober 2007


Parrotia persica - Eisenholzbaum   
- Familie der Hamamelisgewächse -                                                


Die Pflanze hat ihre Heimat in Vorderasien und   
im Nordiran. Dort kommt sie in Niederungswäldern vor.                                          Eisenholzbaum                      
Die Parrotia wird von der Größe nur ein Strauch oder kleiner Baum. Meist wächst   sie mehrstämmig und weit ausladend. Im  Jugendstadium wächst die Parrotia recht langsam.                            

In unseren Gärten und Parkanlagen braucht das Gehölz einen Solitärstandort in sonniger Lage.

Denn nur dann kommt die Herbstfärbung der Blätter -gelb, orangerot bis rotbraun - optimal zur Geltung.

Der Eisenholzbaum benötigt tiefgründige Lehmböden.




Oktober 2006

Colchicum autumnale - Herbstzeitlose

Familie der Liliaceae / der Liliengewächse


Die Herbstzeitlose ist ein Zwiebelgewächs                                                        Colchicum autumnale - Herbstzeitlose
mit der Heimat in Europa und Nordafrika.              Die Knolle überdauert die meiste Zeit des              
Jahres im Boden. Im Spätsommer bzw.               
Frühherbst findet der Austrieb statt.
Die Blätter sind meist lila in verschiedenen 
Tönungen.

Alle Herbstzeitlosen sind extrem giftig, einer der Wirkstoffe ist das Colchizin!
Auf dem Hauptfriedhof wachsen die Pflanzen in der Abteilung 13.


November 2009


Information: Baum des Jahres 2010   
Vogel-Kirsche - Prunus avium

Zum Baum des Jahres 2010 wurde dieses Jahr die Vogel-Kirsche gewählt.

Verbreitung: Europa bis Kleinasien, Kaukasus und West-Sibirien. In Deutschland sehr verbreitet, in den Mittelgebirgen, im süd- und südwestdeutschen Raum, in den Alpen bis auf 1700 m, im Norden seltener, sehr häufig verwildert.

In krautreichen Nadel- und Mischwäldern, gern in Eichen-Hainbuchen-Wäldern,an Waldrändern, Bachufern, in Feldgehölzen, Hecken und Knicks; auf tiefgründigen, nährstoffreichen, feuchten und kalkreichen Lehmböden.

Wuchs: Mittelgroßer Baum mit  eirundlicher Kroneund geraden, weit in die Krone durchgehendem Stamm. Äste auffallend quirlig gestellt; mittelstark wachsend.

Größe: 15 bis 20 m, gelegentlich sogar 25 (30) m hoch, Kronenbreite 10 bis 15 m, Jahreszuwachs ca. 50cm.

Rinde: Zweige braunrot, später glänzende Ringelborke.  

Blätter: Sommergrün, wechselständig, eilänglich, grob und unregelmäßig gesägt, bis 15cm lang, dunkelgrün; Herbstfärbung prächtig gelborange bis scharlachrot.

Blüten: Weiß, zu mehreren in Büscheln, Einzelblüte bis 2,5cm  breit, sie erscheinen kurz vor dem Laubaustrieb im April bis Mai. Außerordentlich schöner Blütenbaum.

Früchte: Ab Juli süße bis bittersüße, schwarzrote, etwa 1cm große Kirschen, eßbar.

Wurzel: Flaches Herzwurzelsystem, die Hauptseitenwurzeln sind sehr stark, häufig sogar brettartig ausgebildet, vertikal gerichtete Wurzeln nur mäßig entwickelt, bei 50 bis 70 jährigen Bäumen auf tiefgründigem Lößlehm nur bis 60cm tief, auf Schlufflehm maximal 100cm tief, auf tiefgründigem Sand hat man Wurzeltiefen von 2,8 m bis 3,25 m gemessen.

Standort: Sonnig bis leicht halbschattig.

Boden: Insgesamt anspruchslos, vevorzugt aber tiefgründige, nährstoffreiche, frische bis mäßig feuchte Lehmböden, neutral bis stark alkalisch, kalkliebend! Verträgt keine Staunässe. Ungünstig sind auch arme Sandstandorte.

Eigenschaften: Gut frosthart, lichthungrige Baumart, etwas wärmeliebend, Lehmzeiger, bildet Stockausschlag, auf nicht zusagenden, oft sauren Böden tritt der gefürchtete Gummifluß auf. Prunus avium Blüten sind frostgefährdet. Die Vogelkirsche ist in der freien Landschaft verbißgefährdet. Sie erreicht ein Alter von 80 bis 90 Jahren.  


November 2008


Lebensbaum / Thuja spec. 
Familie Cupressaceae oder Zypressengewächse

Der Lebensbaum wächst bis zu 15 m hoch, tritt oft auch strauchartig oder mit mehreren Thuja - Lebensbaum
Stämmen auf. Seine Rinde ist von graubrauner Farbe. Vom Erscheinungsbild ähneln 
Lebensbäume den Scheinzypressen. 

Lebensbäume zeichnen sich durch gute Frosthärte und eine große Windfestigkeit aus. 
Nach Rückschnitt zeigen die Gehölze ein hohes Ausschlagsvermögen, das sie vor allem als Heckenpflanzen auszeichnet.

Thuja ist eine typische Friedhofspflanze, in großen Gärten und Parkanlagen darf sie als Solitärgehölz nicht fehlen. Durch Auslese und Züchtung gibt es mittlerweile 
eine große Zahl von Sorten, die sich durch ihre Wuchsform und Nadelfarbe 
unterscheiden. Die schuppenförmigen Blätter sind immergrün, an ihrer Oberseite 
dunkler, an der Unterseite heller gefärbt. Sie riechen beim Zerreiben stark aromatisch.

Die weiblichen Blüten bestehen aus 1 cm langen, erst grünen und sich später braun verfärbenden Zapfen, die männlichen sind kugelförmig. Ihre Blütezeit ist von April bis Mai. Die braunen Samen sind geflügelt. 

Die am meisten verbreiteten Arten sind bei uns der Abendländische Lebensbaum 
(Thuja occidentalis) und der Morgenländische Lebensbaum (Thuja orientalis).


November  2007

Abies procera ´Glauca´ / Edel- oder Silbertanne

 - Familie Pinacea - Kieferngewächse - 

Die Heimat der Edel- oder Silbertanne ist das 
westliche Nordamerika.Abies procera "Glauca" - Silbertanne
Das Gehölz kommt am natürlichen Standort bis 
in eine Höhe von 2000m vor.

Die Pflanze wächst meist mehrstämmig, Äste 
sind unregelmäßig angeordnet und bilden im 
freien Stand ein malerisches Erscheinungsbild.

Durch den ausgeprägten Habitus ist die 
Silbertanne einer unserer interessantesten 
Garten- und Parkbäume.

Die Edeltanne liebt kalkfreie, feuchte und tiefgründige, nährstoffreiche Böden.


Die Nadeln sind wunderbar blauweiß, nur etwa 2 bis 3 cm lang und sie stehen sehr dicht beieinander. Sehr dekorativ sind auch die großen aufrechtstehenden Zapfen. Sie werden etwa 15 bis 25 cm lang und haben einen Durchmesser von etwa 7 cm.

Die Bäume werden heute in großen Plantagen gezogen, um die Zweige als Schnittgrün für Adventsgestecke zu gewinnen.



November 2006

Abies nordmanniana / Nordmann- oder Kaukasustanne                            


Die Nordmanntanne hat ihre natürliche Verbreitung in den westlichen 
Bergwäldern  abies nordmannianades Kaukasus. Sie wächst auf gut drainierten Lehmböden in Höhenlagen zwischen 1000m bis 2000m. 

Die Nordmanntanne hat einen sehr regelmäßigen Astaufbau, insgesamt wirkt sie im freien Stand pyramidenähnlich. Es werden stattliche Bäume bis 
zu einer Größe von 25m bis 30m Höhe. 

Die Nadeln sind dicht und starr aber nicht stechend,sie sind bürstenförmig nach vorn bzw. schräg nach oben gerichtet. Die Zapfen stehen auf den Zweigen und werden ca. 15cm lang. Die Bäume sind wetterhart, aber empfindlich gegen Hitze und große Lufttrockenheit.

Aufgrund der satten dunkelgrünen Nadelfärbung und dem regelmäßigen Wuchs wird das Tannengrün gern von Floristen in der Kranzbinderei für Adventskränze     oder für Grabgestecke verwendet.

Auch als Weihnachtsbaum wird die Pflanze in großen Plantagen in Norddeutschland und Dänemark millionenfach angebaut und kultiviert.

Auf dem Westfriedhof steht ein etwa 20-jähriges Exemplar direkt neben dem Glockenturm in der Nähe der Trauerhalle.



Dezember 2009


Weihnachtsstern ( Euphorbia pulcherrima )

Der Weihnachtsstern gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) und ist in seiner mittel- und südamerikanischen Heimat ein mit bis zu gut 5 m Höhe recht stattlicher Strauch. Die Blätter sind dunkelgrün
und besitzen eine leicht gezackte Form. Obwohl diese Blätter selbst schon durch ihre intensive, schon fast 
leuchtende Farbe eine Zierde sind, wird Euphorbia pulcherrima hauptsächlich wegen seiner bunten Hochblätter 
(Brakteen) kultiviert. Diese Brakteen sind ursprünglich karminrot, es gibt jedoch auch weiße Weihnachtssterne 
und mittlerweile kann man auch Pflanzen mit fast jede Farbe dazwischen erwerben.  Auch Pflanzen mit pana-
schierten (d.h. partiell aufgehellten) Blättern sind erhältlich. Andere Farben, die man manchmal antrifft (z.B. blau), 
sind hingegen künstlich und werden durch Überprühen mit farbigem Lack erzielt.   Weihnachtsstern                                        

Diese Brakteen sind übrigens keine Blüten. Letztere sind grün mit gelbem Rand, klein, recht unscheinbar und sitzen im Zentrum der Brakteen. An ihrem Heimatstandort blühen ältere Weihnachtssterne mit vielen Verzweigungen mehr oder minder das ganze Jahr über. In unseren Breiten werden sie aber so gezüchtet, daß sie um die Weihnachtszeit zur Blüte kommen. Weihnachtssterne sind sogenannte Kurztagspflanzen, die nur dann blühen, wenn sie nicht mehr als 12 Stunden Licht abbekommen.



Dezember 2008


Weihnachtsstern ( Euphorbia pulcherrima )

Der Weihnachtsstern gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) und ist in seiner mittel- und südamerikanischen Heimat ein mit bis zu gut 5 m Höhe recht stattlicher Strauch. Die Blätter sind dunkelgrün
und besitzen eine leicht gezackte Form. Obwohl diese Blätter selbst schon durch ihre intensive, schon fast 
leuchtende Farbe eine Zierde sind, wird Euphorbia pulcherrima hauptsächlich wegen seiner bunten Hochblätter 
(Brakteen) kultiviert. Diese Brakteen sind ursprünglich karminrot, es gibt jedoch auch weiße Weihnachtssterne 
und mittlerweile kann man auch Pflanzen mit fast jede Farbe dazwischen erwerben.  Auch Pflanzen mit pana-
schierten (d.h. partiell aufgehellten) Blättern sind erhältlich. Andere Farben, die man manchmal antrifft (z.B. blau), 
sind hingegen künstlich und werden durch Überprühen mit farbigem Lack erzielt.   Weihnachtsstern                                        

Diese Brakteen sind übrigens keine Blüten. Letztere sind grün mit gelbem Rand, klein, recht unscheinbar und sitzen im Zentrum der Brakteen. An ihrem Heimatstandort blühen ältere Weihnachtssterne mit vielen Verzweigungen mehr oder minder das ganze Jahr über. In unseren Breiten werden sie aber so gezüchtet, daß sie um die Weihnachtszeit zur Blüte kommen. Weihnachtssterne sind sogenannte Kurztagspflanzen, die nur dann blühen, wenn sie nicht mehr als 12 Stunden Licht abbekommen.




Dezember 2007

Azalee / Rhododendron simsii

- Familie Ericaceae - Heidekrautgewächse


Früher wurden die Pflanzen zu der Gattung Azalea gezählt und der Name hat sich 
insbesondere für die Zimmerpflanzen erhalten. 

Ihre eigentliche Gattung ist Rhododendron, 
was übersetzt Rosenbaum heißt. 
Der Name Azalee entstammt dem griechischen azaleos für trocken und dürr 
und weist auf ihr natürliches Vorkommen hin.

Azaleen blühen meist rot bis rosa. Die Blüten sind glockig oder trichter-förmig 
und sie stehen gewöhnlich in Doldentrauben. Die Laubblätter sind oval und ledrig.

Die Pflanzen wachsen buschig und haben oft einen kleinen Stamm. Es gibt sie in 
mannigfaltigen Zuchtformen zu kaufen. Die Stammform kommt aus China.

Alle Pflanzenteile sind giftig. Bei einer oralen Aufnahme kommt es zu Übelkeit, 
Erbrechen, Durchfall, Bewusstseinsstörungen, Kopfschmerzen und Krämpfen.
Die Pflanzen werden von November bis April als Zimmerpflanzen verwendet.



Dezember 2006

Weihnachtsstern ( Euphorbia pulcherrima )


Der Weihnachtsstern gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) und ist in seiner mittel- und südamerikanischen Heimat ein mit bis zu gut 5 m Höhe recht stattlicher Strauch. Die Blätter sind dunkelgrün und besitzen eine leicht gezackte Form. Obwohl diese Blätter selbst schon durch ihre intensive, schon fast leuchtende Farbe eine Zierde sind, wird Euphorbia pulcherrima hauptsächlich wegen seiner bunten Hochblätter (Brakteen) kultiviert. Diese Brakteen sind         ursprünglich karminrot, es gibt jedoch auch weiße Weihnachtssterne und               mittlerweile kann man auch Pflanzen mit fast jede Farbe dazwischen erwerben.  Auch Pflanzen mit panaschierten (d.h. partiell aufgehellten) Blättern sind erhältlich. Andere Farben, die man manchmal antrifft (z.B. blau), sind hingegen künstlich und werden durch Überprühen mit farbigem Lack erzielt.   Weihnachtsstern                                        
Diese Brakteen sind übrigens keine Blüten. Letztere sind grün mit gelbem Rand, klein, recht unscheinbar und sitzen 
im Zentrum der Brakteen. An ihrem Heimatstandort blühen ältere Weihnachtssterne mit vielen Verzweigungen mehr oder minder das ganze Jahr über. In unseren Breiten 
werden sie aber so gezüchtet, daß sie um die 
Weihnachtszeit zur Blüte kommen. Weihnachtssterne sind sogenannte Kurztagspflanzen, die nur dann blühen, wenn 
sie nicht mehr als 12 Stunden Licht abbekommen.














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